In diesem Seminar möchte ich den AYURVEDA YOGA mit seiner Marma-Lehre in Verbindung bringen mit zwei Naturwissenschaftlern, welche im eigenen Werdegang und ihren (gemeinsamen) Veröffentlichungen einen tiefen Dialog zwischen Wissenschaft & Spiritualität geschaffen haben:
Rupert Sheldrake (Jg. 1942), Philosoph & Biologe; der mit seiner Theorie der morphogenetischen Felder für große Aufmerksamkeit sorgte. …
Matthew Fox (Jg. 1940), Philosoph & Theologe, Ordenszugehörigkeit bei den Dominikanern von 1960 bis 1993. Nach seiner Priesterweihe ging er nach Paris und machte dort seinen „Doktor in Spiritualität“. …
Ihr Buch „Die Seele ist ein Feld“ wird besonders im Seminar-Fokus sein.
Beiden ist es wichtig, dass Naturwissenschaft, Spiritualität und ein Sinn für das Heilige zusammen kommen. Sie wollen eine Kosmologie, die unser Herz ebenso wie unseren Verstand anspricht. Fragen nach Gottesbildern, Symbolen und Metaphern, welche tief zu den seelischen Dingen vordringen, welche die patriarchale Theologie ihrem Gefühl nach oft ignorierte, da sie sich vorwiegend mit der linken Gehirnhälfte beschäftigt. Ihr Wunsch ist eine Verbindung der linken mit der rechten Gehirnhälfte, die auch mit Ehrfurcht, Staunen und Kreativität in Verbindung steht. – Für einen Mystiker ist nichts selbstverständlich. Ich werde über ihre Ausführungen zur Mystik sprechen, über Thomas von Aquin, Hildegard von Bingen, Meister Eckhart, usw.
Rupert Sheldrake spricht davon, dass die Seele ein weites Feld ist, das belebende Prinzip, welches Lebendes lebendig macht. Laut seiner Arbeit mit morphischen Feldern von Organismen beruht auf ihnen deren Form, sowie ihr Verhalten. Ich möchte sein Modell der „Morphischen Resonanz“ vorstellen und seine Verbindung zu Ritualen.
Auch im AYURVEDA YOGA ist der Ausgleich zwischen der linken und rechten Gehirnhälfte fundamental, ebenso der Ausgleich zwischen den Marmas des Herzens und des Kopfes. Und die authentische geistige Ausrichtung und Sinnhaftigkeit für unsere Persönlichkeit zu finden, ist wesentlich für das Gelingen unseres Yogaweges, – immer wieder, ein Leben lang.
Ich freue mich auf ein erstes Seminar im Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) im Kloster Benediktbeuren. Es ist ein guter sozialer Ort in einer eingebetteten Voralpenlandschaft, der mit seiner Kraft unser Seminar sicher unterstützen wird.
(c) Copyright Foto: Fotografin Ursula C. Brunner, München
(c) Copyright Text: Ursula C. Brunner, München

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